top_6.jpg

 

 

Vögel beobachten
Grundkurs 2020

jetzt anmelden

Vögel beobachten
Grundkurs 2020 plus

jetzt anmelden






     

 -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Das Rothrister Projekt 2019: Presse-Bericht Zofinger Tagblatt und der ZT-Bericht zum 23.3.19 auch von E. Salvisberg

 

  Anleitung Gestaltungselemente hier:

  Mitmachen/Anmelden hier:

  Im Kanton Aargau: naturfindetstadt.ch _ Was ist das und wie geht das?

  -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 Mach mit! Der Aarespaziergang im Januar, geführt von Therese Plüss


Wenn so komische Vögel mit Kamera zu nahe vor einem stehen, guckt man am besten von der andern Seite her in den Feldstecher, dann stimmt's wieder mit der Distanz ;-)


Die Sonne war endgültig weg, was dem Interesse von Kindern und Erwachsenen jedoch keinen Abbruch tat. Gänsesäger und Kormorane sassen vis à vis auf dem Inseli und störten sich auch nicht am Wetterumschwung.


Therese zaubert Silhouetten aus der Tasche... welches ist nun der Kormoran und wie sieht der Gänsesäger genau aus?
Eine frisch gefällte Weide weckt das Interesse, dank dem niedrigen Wasserstand können die Nagespuren von ganz nahe inspiziert.
Dabei erklärte Therese, dass Biber, die während der des Aufwachsens immer Weiden, Pappeln und Birken - also Weichholz - zu fressen gehabt haben, später Probleme bekommen, wenn sie in einem Revier leben müssen, wo eher Erlen, Buchen und Eichen wachsen. Somit beschädigt der Biber die Rinde der Buchen, die dadurch möglicherweise absterben und so einem Pioniergehölz (Weide, Birke)  Platz machen, das dem Biber dann besser in den Speiseplan passt.

 
Blässhühner, ein Zwergtaucher und ganz viele Stock- und Krickenten gab's zu sehen, bei den Boniger Inseln. In diesem Zusammenhang erklärte Theres Plüss auch gleich warum die Enten ohne anzufrieren auf gefrorenem Untergrund stehen können.
Das kalte Blut von den Füßen fliesst in den Venen zurück zum Herzen. Die Venen laufen dabei parallel und nahe der Arterien, die warmes Blut vom Herzen bringen. Im Gegenstromprinzip kühlt so das venöse Blut das arterielle vor, bzw. wärmen die Arterien das zurückströmende Blut in den Venen an. Darum haben die Enten immer kalte Füße und trotzdem einen warmen Bauch.


Zum Schluss zeigte sich wer gut aufgepasst hatte, Therese legte Vogelbilder auf den Boden und die Kinder (und Erwachsenen) durften den abgebildeten Vögeln die richtigen Füsse zuordnen. Kormoran, Haubentaucher, Blässhuhn,Grünspecht, Graureiher, Stockente und Rabenkrähe. Wer hat Schwimmhäute und wer hat Lappen an den Zehen? und wer keines von beidem?

 

 

 

 

 

 Beim letzten Arbeitseinsatz im Vereinsjahr 2019 hatte der Biber schon kräftig Vorarbeit geleistet

Wie Peter Liebi zu Recht betonte, ging es bei diesem Einsatz für einmal mehr ums Erhalten, denn ums Zurückschneiden. Der Biber hatte schon im Oktober einzelne Weiden, und nicht etwa die kleinsten, angenagt.

 

Der Canyon aus der Sicht von Westen gegen Osten, am 24. Oktober: Der Biber hat eine der grossen Weiden auserkoren und bereits kräftig genagt.

 

16. November: Ein Teil des Stammes ist gebrochen und die halbe Weide liegt am Boden.

 

Ueli Baumann sägt den Stamm am Samstagvormittag in Stücke und diese werden am Nachmittag dann säuberlich aufgestapelt.Was wohl der Biber dazu meint?

Nicht nur Bäume gefällt hat der Biber, auch den Kanal hat er gestaut, dieser ist nun so an die zwei Meter tief. Peter Liebi zeigt hier anhand eines Schädels, wie klein die gelben Biberzähne sind.

Die Arbeit wird verteilt, ein Teil der Gruppe hat die Aufgabe die bezeichneten Bäume (Stämme) mittels Drahtgeflecht einzupacken, zum Schutz vor diesem hungrigen Nagetier.

Für einmal wurde auch die Hecke bei der Flachwasserzone ausgelichtet. Auch hier mussten einzelne Stämme "eingepackt" werden. Die feine und begehrte Wurst vom Lehenhof gab's erst nach getaner Arbeit.

 

 

 

 

Einmal pro Jahr helfen reicht schon, damit man zum Helferessen eingeladen wird

Erstmals fand dieses bei sommerlichen Temperaturen am Mittlererweg bei Claudia daheim statt. Wunderschön gedeckt waren die Tische für die 22 Personen. Apéro, Vorspeise und Hauptgang liessen keine Wünsche mehr offen. Es schmeckte ganz einfach herrlich!

Beim Apéro.

Etwas zu stark und zu heiss war die Sonneneinstrahlung - wer hätte das gedacht, nach dem dichten Nebel am Vormittag - so dass die Tische noch etwas in den Schatten gezügelt werden mussten.

Alle Hände voll zu tun hatte Claudia. Braten mit Saisongemüse und Kartoffelgratin.

Das Auge isst mit, schön hat's ausgeschaut in der Schüssel.

Zum Dessert dann traditionsgemäss die Fürstentorte:-)

 Die anwesenden Kinder haben den Hund ganz prima gehütet und unterhalten.

 

 

 

 

 Meistens findet der zweite Arbeitseinsatz im Spätsommer in der Hungerzelg beim Hölzliweiher statt

Die Familie Braun hatte die Fläche bereits wieder mittels Gruper bearbeitet, damit dem Überwachsen mit Gras, Büschen und diversen Pionierpflanzen etwas Einhalt geboten werden kann. Invasive Arten wie, Berufskraut und Ackerkratzdistel sowie Neophyten wie die Kanadische Goldrute wurden von Hand gejätet und zur späteren Verbrennung in Kehrichtsäcken entsorgt. Gemähnt werden mit Motorsense und Rasenmäher werden alljährlich die sonst verbuschenden an die Sträucher grenzenden Grünstreifen.

 

 

  

 Die Männer für einmal mit der Gabel in der Hand, nachdem es nichts mehr zu Mähen gab. Im Bild hier rechts, das wunderschöne "Rosmarin-Weidenröschen", das seinen Abendsonnen-Platz auf der inneren Seite der Hecke entlang dem Strässchen gefunden hat.