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Natur findet Stadt im Frühling/Sommer 2020

Die Gartenberatungen für interessierte Garten- und BalkonbesitzerInnen werden, sobald die Situation um die Corana-Pandemie dies zulässt, wieder durchgeführt. Anmeldungen sind aber weiterhin willkommen! Inspirationen für alle, die jetzt Zeit haben sich dem Garten oder Balkon zu widmen, sind im Massnahmenkatalog zu finden. Ihre Frage beantworten wir gerne unter info@natur-rothrist.ch

Aktuelle Tätigkeiten im Juni 2020 (Gartenapéro)


Das Rothrister Projekt 2019

 

  Anleitung Gestaltungselemente hier:

  Mitmachen/Anmelden hier:

  Im Kanton Aargau: naturfindetstadt.ch _ Was ist das und wie geht das?

  Rothrist 2019: Presse-Bericht Zofinger Tagblatt und der ZT-Bericht zum 23.3.19 auch von E. Salvisberg

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Das Helferfest, ein kleines Dankeschön am 13. September

Bei herrlichem Spätsommerwetter fanden sich zweiundzwanzig Helferinnen und Helfer bei Barbara Wiget daheim zu einem gemütlichen gemeinsamen Essen ein. Bei Schinkli und Kartoffelsalat und der obligaten Fürstentorte zum Dessert, blieb Zeit zum gemütlichen Sein und Geniessen. Der grosse Garten von Barbara und Peter Wiget, mit den schönen Bäumen, lud zum Verweilen ein.




11.9.20
Der dritte und letzte Spätsommer-Einsatz findet jährlich in der Flachwasserzone statt. Körperlich ist dies wohl der strengste Einsatz, da Rohrkolben und Schilf im und um den Weiher, und Schlick, Schlamm und Lehm im Wassergraben, ein ganz ordentliches Gewicht haben. Dennoch finden sich auch Frauen zum Einsatz ein und dieses Jahr waren sogar kräftige Burschen und Buben dabei. Dankeschön!





19.8.20
Wie immer musste in der Grube das bereits vom Bauamt geschnittene Gras zusammengerecht werden und die Männer mähten entlang des Bordes die sehr wüschsigen Brombeeren. Einmal mehr wurde eine Person von einer Biene gestochen, diese lieben es nicht so besonders, wenn man in ihrer Nähe Lärm macht und der Boden leicht vibriert.


Bei warmem und trockenen Wetter konnten beide Feldeinsätze durchgeführt werden. Während es in der Grube Hungerzelg nur wenige Helfer waren, kamen beim zweiten Einsatz zum Jäten beim Hölzliweiher 14 Helferinnen und Helfer, davon zwei Kinder und ein Jugendlicher!

27.8.20
Absolute Priorität hatten dieses Jahr die Neophyten, so auch die in der Schweiz eingebürgerte "Gemeine Nachtkerze", die sich auf der Südseite des Weihers sehr stark vermehrt hatte. Selbstverständlich wurden wie immer auch die Ränder rund ums Gebiet gemäht, und Hans Braun hatte vorgängig gegruppert. Für einmal war aber die ganze Gruppe der Helfenden beim Jäten der Nachtkerzen zu beobachten, und so zeigt sich im Moment die ganze Fläche nachtkerzenfrei.
Die vielen Eidechsen mögen sich etwas gewundert haben und auch die Rüebli-Raupe sah sich plötzlich etwas freigestellt. Danke allen, die immer wieder unaufgefordert zu den Einsätzen kommen.







19.8.20
Wie immer musste in der Grube das bereits vom Bauamt geschnittene Gras zusammengerecht werden und die Männer mähten entlang des Bordes die sehr wüschsigen Brombeeren. Einmal mehr wurde eine Person von einer Biene gestochen, diese lieben es nicht so besonders, wenn man in ihrer Nähe Lärm macht und der Boden leicht vibriert.



Die letzte Seglerexkursion fand vor vier Jahren statt, betraf aber vor allem die Mauersegler sowie die Kolonie von Alpenseglern in Zofingen und wurde von Andreas Beck geleitet.

Im Gegensatz dazu lag der Schwerpunkt der heutigen Exkursion auf den Rauch- und Mehlschwalben. Selbstverständlich erzählte der Exkursionsleiter Beat Rüegger auch viel Interessantes über die Ufer- und die Felsenschwalbe. Den anwesenden Kindern fiel es im Nachhinien nicht schwer, diese vier Schwalbenarten zu unterscheiden. Nach einer Einführung, mit schönem Bildmaterial, im Schulzimmer, spazierte die ganze Gruppe über die Grüthbrücke und durfte bei Werner Lüthi im Stall die Rauchschwalben beim Füttern der Jungen beobachten. Ein Vierergrüppchen Rauchschwalben war bereits flügge, sass aber noch in Reih und Glied auf dem Holzbalken und liess sich von den Elterntieren füttern. So war auch abends um 20 uhr noch viel Betrieb und keiner der Altvögel dachte an Feierabend. Einzig die ein- bis zweijährigen Mauersegler beim Schulhaus hatten keine wirkliche Aufgabe und flogen in halsbrecherischem Tempo Kunstflug-Figuren.

 
Im Schulzimmer und bei der Familie Lüthi auf dem Hofplatz

 
Kunstnester werden gerne angenommen, obgleich es bei Lüthis genug "Baumaterial" für den Eigenbau gibt.


Zwei Mal in Erwartungshaltung, wobei die jungen Rauchschwalben, im Gegensatz zu den Kindern, ganz genau wissen worauf sie warten.


Unter Einhaltung der Vorgaben des BAG konnte am 10. Juni der erste Arbeitseinsatz - Jäten der Buntbrachen in den Wässermatten - stattfinden.

Besonderes Augenmerk musste auf das Einjährige Berufskraut gelegt werden. Die einst als Zierpflanze aus Nordamerika eingeführte gänseblümchen-ähnliche Pflanze hat sich in den letzten Jahren auf extensiv genutzten Flächen, an Wegrändern, im Wald, in Buntbrachen und gar auf Flachdächern enorm verbreitet (Flugsamen). Auf Wiesen mit grosser Biodiversität verdrängt es einheimische Pflanzen und ein übermässiger Anteil des Berufskrauts kann sogar zu einem Ausschluss aus der landwirtschaftlichen Nutzfläche führen. Nicht erwünscht und zudem ein sehr invasiver Neophyt ist auch die sehr dekorative Kanadische Goldrute, die noch immer häufig in Privatgärten kultiviert wird.
Ausserdem wurden noch die Ackerkratzdistel und natürlich auch das Jakobskreuzkraut und die "Blacken" von all den fleissigen Händen gejätet.
Danke der Familie Braun für die feine und stärkende Verpflegung zum Abschluss.
 

Einjähriges Berufskraut und ein Container voller Kanadischer Goldrute.