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Mähen mit der Sense: 22.8.20 jetzt anmelden:-)

Natur findet Stadt im Frühling/Sommer 2020

Die Gartenberatungen für interessierte Garten- und BalkonbesitzerInnen werden, sobald die Situation um die Corana-Pandemie dies zulässt, wieder durchgeführt. Anmeldungen sind aber weiterhin willkommen! Inspirationen für alle, die jetzt Zeit haben sich dem Garten oder Balkon zu widmen, sind im Massnahmenkatalog zu finden. Ihre Frage beantworten wir gerne unter info@natur-rothrist.ch

Aktuelle Tätigkeiten im Juni 2020 (Gartenapéro)


Das Rothrister Projekt 2019

 

  Anleitung Gestaltungselemente hier:

  Mitmachen/Anmelden hier:

  Im Kanton Aargau: naturfindetstadt.ch _ Was ist das und wie geht das?

  Rothrist 2019: Presse-Bericht Zofinger Tagblatt und der ZT-Bericht zum 23.3.19 auch von E. Salvisberg

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Der Naturschutzverein Rothrist lud am Mittwoch, den 23. Mai zu seiner ersten Naturgarten-Exkursion ein, welche auf grosses Interesse stiess. An drei verschiedenen Orten auf dem Hölzli erhielten die 40 Teilnehmenden einen Einblick in ganz unterschiedliche Naturwelten. Die Gärten zeichneten sich aber durch folgende Gemeinsamkeiten aus: viele Nischen für Pflanzen und Tiere, keine Pestizide und eine grosse Artenvielfalt auf engem Raum, kurzum eine äusserst abwechslungsreiche Erlebniswelt mitten im Siedlungsgebiet.

 

Bei Wullschlegers sorgen abwechslungsreiche Ruderalflächen, Steinmauern mit jenen Unterschlupfmöglichkeiten und Nischen, aber auch verschiedene Haustiere für Beobachtungsgelegenheiten direkt vor der Haustür. Die drei Kinder wissen die Action vor ihrer Haustüre zu schätzen.

 

Die Besucher machen sofort ihre eigenen Entdeckungen und rege Diskussionen über Pflanzenarten, Tiere und  den Unterhalt entwickeln sich.

 

In Rüeggers Garten sind der Übergang vom Naturrasen zur Blumenwiese fliessend und in der Hecke wachsen nur einheimische Bäume und Sträucher. Über 200 Pflanzenarten und 103 Vogelarten konnten von hier aus schon festgestellt werden.

 

Linus berichtet über Mauersegler, die seit zwei Jahren unter Matters Dach brüten und kann der Anwesenden auch einen Haussperling präsentieren, den seine Familie mit vereintem Einsatz vor dem sicheren Tod retten konnte.

 

In Stengeles Kräutergarten gibt es auch Kunst zu bestaunen. Die Schwalbenschwänze haben gleichenorts ihre Raupen in die Fenchelstauden gelegt.

 

Regula Stengele erklärt, wie sie ihren Garten mit biologischen Methoden vor ungebetenen Gästen schützt. Beim anschliessenden feinen Apéro wird eifrig über das Gesehene diskutiert. Es bleibt zu hoffen, dass diese Erfahrungen im eigenen Garten Auswirkungen zeigen werden.

Fotos: Florence Rüegger / Text: Beat Rüegger

 

 

Mach mit, der Naturschutzanlass für die ganze Familie, am 16. Mai am Gfillweiher.

Sechs Familien, das heisst gesamthaft 15 Kinder und je ein Elternteil pro Familie nahmen am zweiten "Mach mit! - Anlass" 2018 teil. Peter Liebi und Barbara Wiget hatten Kescher, Plasticteller und Konfigläser bereitgestellt und nach ein paar einführenden und ermahnenden Worten - die Tiere im Kescher nicht anfassen, sie sofort ins bereitgestellte Wassergefäss gleiten lassen, etc. - marschierten die Familiengruppen los, um rund um den Weiher zu "fischen".

Libellenlarven, Qaulquappen von Wasserfröschen und Erdkröten, Molche, Wasserläufer, kleine Wasserschnecken, mehrere Rückenschwimmer und wenige Fliegenlarven konnten gefischt werden. In den weissen Plastictellern hatten Kinder und Eltern die Möglichkeit sie ganz genau zu betrachten, danach wurden alle wieder von den jeweiligen "Fischern und Fischerinnen" ans Wasser getragen und in die Freiheit entlassen. Mittels weisser Fähnchen durften die Kinder rund um den Weiher markieren, was ihnen besonders aufgefallen war. Danach stapfte die ganze Gruppe von Fähnchen zu Fähnchen und Peter Liebi wusste, ob Tier Pflanze oder Stein, etwas dazu zu erzählen.

Schau genau!

Wieder in die Freiheit entlassen.

 Beim weissen Fähnchen entdeckt --> Die Wiesenschaumzikade beispielsweise, schützt ihre Larven mit Schaum vor Fressfeinden.

 

 

 

Auf der Abendexkursion in die Vernässungsfläche im Langholz erzählte uns Förster Peter Gruber viel Interessantes das Eschensterben, die Entstehung der Vernässungsfläche im Staatswald, die Lungenflechten, welche von der guten Luftqualität in unserem Wald zeugen. Kompetent referierte er auch über die Bewältigung der Sturmschäden, die Naturschutzaktivitäten des Forstbetriebes Region Zofingen und das Auftreten der Rothirsche in unserem Wald. Ein interessanter Abendspaziergang an einen schönen Ort, die Teilnahme hat sich wirklich gelohnt!

 

Rund vierzig Kinder in Begleitung ihrer Eltern oder Grosseltern sind an diesem Mittwochnachmittag kurz vor Ostern der Einladung des Naturschutzvereins gefolgt.

Nach der Begrüssung durch Barbara Wiget, wurde die ganze Teilnehmerschar in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe nahm als Erstes an einem informativen Hofrundgang teil. Claudia Meier-Braun erzählte dabei viel Wissenswertes zur Hühnerhaltung und zum Thema Eier und Vögel im Allgemeinen. Die andere Gruppe wurde von Regula Stengele in die Praxis des Eier-Verzierens eingeführt. Mittels Gummibändeli, Lochverstärkerringen und ganz traditionell mit Kräutern wurden die Eier dann vorbereitet, bevor sie im Zwiebel- oder Blauholzsud gekocht wurden. Wer mochte, durfte zudem gleich noch ein hübsches Osternestli basteln und vor dem Nachhausegehen gab's für alle ein feines Stück Lehenhof-Zopf und ein Schoggihäsli.

 Langsames Eintreffen der Teilnehmenden

Begrüssung durch Barbara Wiget

Ob das wohl funktioniert, so wie Regula Stengele es vorzeigt?

Zuerst wird nun aber nach geeigneten Kräutern gesucht...            derweil andere den NVR einfach ganz prima finden

für ganz kleine Hände war die Methode mit den Gümmeli und Ringli perfekt

Voilà! das Auspacken der gefärbten Eier ist immer das Spannendste