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Das Projekt 2019 des Naturschutzvereins:  Beim "Miescherheimet" ist ein Muster-Naturgarten entstanden.

 

Bis jetzt, 8. Oktober 2019, haben sich 10 Privat-Personen, resp. Haushalte angemeldet, und diese haben ihre Projekte zum Teil bereits realisiert.

 

Am 8. Oktober wird der von Peter Liebi gestaltete Ahorn-Stamm - das Insektenhotel ist eine Augenweide - mit vereinten Kräften an Ort und Stelle "gepflanzt".

 

Gut andrücken empfiehlt sich auch hier. Sogar ein Regendach hat nun der fertig platzierte Stamm.
Barbaras Buben holen Mergel. Humus braucht der Stamm ja keinen ;-)
Noch schaut die gebohrte Fläche gegen Westen, der ganze Stamm muss mittels Chehrholz (Wendehaken) gedreht werden, damit die Löcher nicht gegen die "Wetterseite" gerichtet sind.

 Möglichst genau ans am Vortag gegrabene Loch heranfahren und dann

mittels Holzrollen, wie die alten Ägypter, den Stamm vom Wagen herunterrollen und ins Loch plumpsen lassen.

 

26. Juli 2019, zwei grosse Wurzelstöcke werden im Naturgarten platziert:

 

Am 26. Juli wird ein sehr gewichtiges und vorläufig letztes Element im Naturgarten "Miescherheimet" platziert. Wo sie vorher, als lebende Bäume standen, entzieht sich unserer Kenntnis. Als "Totholz" erfüllen sie nun eine andere ebenso wichtige Aufgabe. Und nebst dem ökologischen Wert, den diese beiden Baumstrunke haben, sehen sie zudem sehr schön aus, und haben somit auch einen dekorativen Aspekt.
Bereits folgte der zweite etwas kleinere Strunk. Beide sind sehr schwer, sind nun aber so platziert, dass sie nicht kippen können.
Aufgrund seiner Grösse und Form war der riesige Strunk relativ schwierig zu fassen. Herr Stucki machte dies aber nicht zum ersten Mal und so ging's plötzlich ruckzuck.
26. Juli 2019 und nach etlichen Hitzetagen mit 33 - 37 Grad blüht es im Naturgarten Miescherheimet.
Der Weiher ist jedoch ausgetrocknet und die jungen Sträucher werden froh sein, wenn der gemeldete Regen dann endlich eintrifft.
Um 7.30 kommt der erwartete Laster. Bei noch erträglichen Temperaturen platziert Herr Stucki von der Fa. Flückiger das Gefährt möglichst nah am Naturgarten, um danach den Wurzelstock punktgenau am bezeichneten Platz abladen zu können.
Fast fertig geworden ist auch das 5-Sterne-Insektenhotel.

Zu einem späteren Zeitpunkt folgt dann noch ein veritabler Wurzelstock und ev. zwei, drei grössere Steinbrocken, damit man sich auch mitten im Naturgarten etwas hinsetzen kann zum Beobachten was da kreucht und fleucht.
 Da muss ein Stein aufs Löchli unten im Topf :-)  Gleich drei Blumenwiesen gibt's für diese Familie.
Das gibt eine Blumenwiese zum heimnehmen, wie im Flyer angekündigt. Zwar keine Blumenwiese aber ein begrüntes Dach gibt's dennoch: Mit Mauerpfeffer.
 
 Der Kleintierunterschluf muss unterkellert sein.  Und oben drauf kommt ganz schön viel und schweres Material.
 
 Wie fühlt sich wohl ein Igel an? Nicht zu fest drücken, sonst sticht's!  Der Asthaufen, schon fast fertig.

4. Mai morgens um 9.00 Uhr: Es ist soweit, der gemeldete Regen hält sich noch etwas zurück, so dass wir in den ersten eineinhalb Stunden bei trockenem Wetter und relativ kühlen Temperaturen nicht wirklich ins Schwitzen kommen.

Hier der Flyer zum Frühlingserwachen vom 4. Mai 2019.

Das Insektenhotel wurde von Peter Liebi und Gaby und Ueli Baumann schon einen Tag früher "gepflanzt".
 
Dies der Stand am 23. März 2019.
Am 4. Mai werden ein Insektenhotel, ein grosser Asthaufen und ein Kleintierhotel die bestehenden Strukturelemente ergänzen. Hoffen wir, dass auch dann so viele Interessierte und Helfende dabei sein werden.
Im Namen des gesamten NVR-Vorstands bedankt sich Barbara Wiget-Liebi bei allen, die mitgeholfen haben, damit dieser Naturgarten entstehen konnte. Es sind dies der Gemeinderat, und als Sponsoren  die Firma Hallwyler und die Fondsverwaltung des Alpiq Oekofonds.
Auf dem Bild v.r.
Beat Rüegger, Markus Strub, Hans Rudolf Sägesser, Roland Hallwyler, Barbara Wiget-Liebi, Peter Fürst, Peter Liebi und Margreth Ehrismann (Foto:egu)
 
Amphibien sind nicht "gruusig". Kathrin Ruprecht und Hans Rudolf Sägesser.
 
Mit Hilfe von Giesskannen werden Sträucher und Stauden richtig gegossen. Um 11 Uhr gibt's eine kleine Pause und nach diversen kurzen Ansprachen, der Co-Präsidentin Barbara Wiget-Liebi, der Vertreterin des Kantons, Kathrin Ruprecht und des Gemeinderats Hans Rudolf Sägesser wird gemeinsam auf das Projekt angestossen.
 
Jetzt ist die Mauer auf einer angenehmen Arbeitshöhe. Der "Brunnenmeister".
 
Der Tümpel ist fertig und das Auffüllen mit Wasser macht besonders viel Spass. Die Gitter für die späteren Steinkörbe müssen vor dem Füllen zusammengesetzt werden.
 
Die Trockensteinmauer nimmt Form an. Einheimische Rosen- und Geissblattsträucher bilden eine Rabatte.
 
Gross und schwer sind die Steine, die Kinder helfen begeistert mit, denn die ganze Folie des Libellenteichs muss sorgfältig abgedeckt werden. Nahe beim (noch nicht erstellten) Insektenhotel werden hochwachsende Nahrungspflanzen, wie Königskerzen, Karden und Wegwarten gepflanzt.
 
Rund 35 Helferinnen und Helfer haben sich eingefunden und alle zeigen trotz Wärme, bewundernswertes Durchhaltevermögen an den diversen Standorten.
Hier werden Beerensträucher gepflanzt.
Am Bau der Trockensteinmauer beteiligen sich vorwiegend Männer.
 
Der erste Arbeitseinsatz am 23.3. ist zugleich öffentlicher Starttag des Projekts. Bereits am Vortag wurden die Standorte markiert, nun werden die Pflanzen ausgelegt.
 Bereits Ende Februar wird der Wandkies eingebracht und  am 1. März fertig planiert samt Vertiefung für den Tümpel.
 Am 14. Februar ist es dann soweit: Der Bagger der Fa. Rhodo fährt auf
Am 21. Januar montiert Peter Liebi nördlich und südlich der aufzuwertenden Fläche zwei Infotafeln, zugleich nimmt Herr Gysin von der Gartenbaufirma Rhodo einen ersten Augenschein. Gemeinsam wird dann abgesteckt wo der Humus abgetragen werden muss, damit eine Ruderalfläche entstehen kann, und wo noch Humus bestehen bleibt für die Pflanzung der Sträucher.